Traumatherapie

Der Begriff Trauma stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Wunde“. Der Betroffene hat in der Vergangenheit eine massive körperliche oder seelische Bedrohung erlebt, konnte sich der Situation nicht entziehen und empfand sich als hilflos und ohnmächtig ausgeliefert. Die Folgen eines Traumas (Ängste u. a. seelische Störungen) reichen oft über viele Jahre hinaus bis in die Gegenwart, auch wenn die ursprüngliche Bedrohungssituation schon lange nicht mehr besteht.
Diese Folgen im Denken, Fühlen und Verhalten sind ganz normale Reaktionen auf ein extremes Ereignis. In der Traumatherapie werden innere und äußere Stärken und Fähigkeiten aufgezeigt, die es dem Klienten ermöglichen, sicher im Leben aufgestellt zu sein und Entscheidungen frei und eigenständig zu treffen.
IZiel ist es dabei, die Kräfte und Kompetenzen, die vor der seelischen Erschütterung zur Verfügung standen, wieder zu mobilisieren und zuversichtlich, engagiert und gelassen in die Zukunft schauen zu können.
Zur therapeutischen Umsetzung werden zusätzlich zu den beschriebenen Therapiemethoden (verhaltenstherapeutisch/systemisch/hypnotherapeu-tisch) spezielle Trauma-therapeutische Methoden aus der Ego-State-Therapie und der EMDR-Therapie genutzt.