Verhaltenstherapie...

Das menschliche Denken, Fühlen und Handeln ist das Ergebnis eines komplexen, lebenslangen Lernprozesses. Wenn jemand sehr unzufrieden ist oder leidet, kann man alte Haltungen oder Verhaltensweisen verändern oder neue erlernen, die hilfreicher sind.
Das Ziel der Verhaltenstherapie ist es, zu den alten auch neue Möglichkeiten verfügbar zu machen. Die Therapeutin unterstützt Sie dabei, herauszufinden und auszuloten, welche Veränderungen für Sie gut sind, und neue Wege zu gehen.  Dazu ist es zunächst wichtig, Ihre Fähigkeiten und Energien, die Sie dazu brauchen, wieder spürbar und in Ihrem beruflichen und privaten Alltag erlebbar werden zu lassen.
 
Bewältigung in kleinen Schritten
In vielen kleinen Schritten lässt sich ein Ziel oft wesentlich leichter erreichen als in wenigen großen. Zuversicht und innere Zufriedenheit können so stetig anwachsen.
„Wenn du es eilig hast, gehe langsam.“
 
Übung macht den Meister
Unser Gehirn benutzt gerne zunächst das, was es schon lange kennt, was automatisch und lange geübt und genutzt wurde. Diese gewohnten Verhaltensweisen kann man sich auf neuronaler Ebene als breit gebahnte Nerven-„Autobahnen“ vorstellen. Eine neue Strategie, eine neue Denk-, Verhaltens- oder Fühlweise ist zunächst mit einem kleinen Pfad vergleichbar. Erst wenn dieser Pfad oft benutzt wird, wird er breiter und kann schließlich so breit werden wie eine Autobahn, die dann leicht zu dem gewünschten Ort führt!